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iPhone 4 - Kameras & Kamera-AppsiPhone 4 Kameras & Kamera-App Dokumentenaustausch Fotografie 05.06.11 - Für ne Handyknipse sind die Fotos der iPhone 4-Kamera natürlich vollkommen in Ordnung. Aufgrund Apples vollmundiger Beschreibung des verbauten Sensors hatte ich mir allerdings eine noch etwas bessere Bildqualität erhofft. Bei nicht ganz optimalen Lichtverhältnissen (z.B. bei kontrastarmem, diffusem Licht) ist doch schnell ein Bildrauschen (Wikipedia) zu erkennen.
Zwei Fotos im Sonnenlicht, deren unbearbeitete Originale Sie hier herunterladen können.
Beide Fotos habe ich mit iPhoto etwas aufgehellt. Die unbearbeiteten Originale können Sie hier herunterladen. ![]() Hier die für die Nachtaufnahmen gespeicherten EXIF-Daten im Bereich "Belichtung".
Apples Kamera-AppDie Bedienung der Kamera-App ist toll gelöst, man weiss sofort, wie's funktioniert. Spassig ist auch, wie sich die Symbole und Knöpfe des Programms beim Drehen des iPhones mitdrehen. Sie können also frei wählen, wie Sie das iPhone beim fotografieren halten wollen, die Buttons stehen nie auf dem Kopf.
Einzustellen gibt es wenig, Weissabgleich oder solche Dinge werden automatisch vom Programm übernommen. Sie wählen nur aus, ob Sie ein Foto mit der vorderen oder mit der hinteren Kamera machen wollen, oder ob Sie lieber ein Video drehen möchten. Ausserdem legen Sie fest, ob der Blitz immer aus- oder eingeschaltet ist, oder ob er sich bei schlechten Lichtverhältnissen automatisch dazu schaltet. Per Fingertipp auf das Display bestimmem Sie den Bereich, der scharf gestellt werden soll, die Belichtung wird dabei automatisch nachgeregelt. Abschließend Klick und fertig - die Kamera legt keine Gedenksekunde ein, sondern löst sofort aus. Die App speichert EXIF-/GPS-Daten in den Fotos. Alle Einstellungen bleiben gespeichert und stehen beim nächsten Shooting sofort wieder zur Verfügung, nur der digitale Zoom ist sinnvoller Weise immer ausgeschaltet. HDR (High Dynamic Range) - Mit dem Update auf iOS 4.1 hat das Programm eine wunderbar arbeitende HDR-Funktion erhalten. Das Programm nimmt - ohne merkbare Verzögerung - drei unterschiedlich belichtete Fotos auf und fügt diese zu einem einzigen Foto zusammen. Zusätzlich werden die Farben angepasst und weitere Korrekturen vorgenommen.
Das Ergebnis sieht in meinen Augen meist sehr natürlich und gut belichtet aus. Wichtig ist, die Kamera beim fotografieren ruhig zu halten, damit später auf dem zusammengefügten Foto kein durch Wackeln verursachter Versatz zu sehen ist. Umso schlechter die Lichtverhältnisse sind und sich dementsprechend die Verschlusszeiten verlangsamen und umso weiter das Objekt entfernt ist, umso wichtiger wird es, eine ruhige Kamerahaltung hinzubekommen. In den globalen Einstellungen unter "Fotos" sollten Sie festlegen, dass Sie bei aktiviertem HDR auch das Originalfoto speichern wollen. Digitalzoom - Der Schieberegler des digitalen 5-fach-Zooms erscheint bei einem Fingertip auf das Display. Ein digitaler Zoom liefert kein so gutes Bild wie ein echter optischer Zoom, bei dem die Linsen des Objektivs wie bei einem Fernrohr verschoben werden, um das Objekt näher heranzuholen. Beim digitalen Zoom gilt: Umso schlechter die Lichtverhältnisse, umso schlechter das Ergebnis. Sie können dies direkt vor der Aufnahme gut auf dem Display beurteilen. Sieht das Motiv eher verwaschen und unscharf aus, wird dies auf dem Foto auch so sein. Weitere Bildbearbeitungs-Funktionen bietet Apples Kamera-App nicht. Das ist für mich nicht weiter schlimm, da ich das sowieso lieber am Rechner mit großem Monitor erledige. Wer dennoch seine Fotos auf dem iPhone bearbeiten möchte, findet im App-Store viele Programme, die solche Funktionen bieten.
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