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Das Original ist ein genialer Basic-Einzeiler, den MeyerK im InfoBase-Forum gepostet hat und der ursprünglich für den C64 geschrieben wurde. Das Besondere an dem Programm ist, dass es mit nur einer einzigen Zeile Code zwei diagonale Linien in zufälliger Reihenfolge zu einem labyrintartigen Muster aneinander reiht.

    10 PRINT CHR$(205.5+RND(1)); : GOTO 10
Der Basic-Dialekt des C64 verwendet noch Zeilennummern, die als Sprungmarken verwendet wurden. "GOTO 10" bedeutet demnach "Gehe zum Anfang der Zeile mit dem Namen '10' ".

Der Doppelpunkt trennt die Befehle voneinander und ermöglicht es damit erst, mehrere Befehle in eine Zeile zu schreiben.

Die Anordnung der Zeichen im Zeichensatz des C64 unterscheidet sich von den heute üblichen Zeichensätzen. Weil die beiden Schrägstriche im damals verwendeten Zeichensatz direkt nebeneinander liegen und weil sie die gesamte zur Verfügung stehende Breite nutzen (und sich somit berühren), ist diese kurze Codezeile möglich, die das Labyrinth-Muster entstehen lässt.

Wie es der Zufall will, hat Rainer die Unterstützung dieser speziellen Blockgrafik-Zeichensätze in R-Basic ebenfalls eingebaut ;-) So konnte er jetzt einem seiner bereits vorhandenen Blockgrafik-Zeichensätze die beiden Schrägstriche hinzufügen und eine sehr originalgetreue Umsetzung des Programms erreichen.

Rainers Code ist auf zwei Zeilen verteilt. Dies aber nur, weil eine Zeile zu breit geworden wäre, um sie im ScreenShot darzustellen. In R-BASIC kann eine Codezeile bis zu 256 Zeichen lang sein.


Bolles Variante ist etwas länger, bietet aber vielleicht eine exaktere Kontrolle über die Ablaufgeschwindigkeit des Programms.


Bei meinen Versuchen mit dem originalen GEOS-Zeichensatz kam leider nix Ansehnliches heraus. Also habe ich Rainers Beispiel mit dem Blockgrafik-Zeichensatz etwas variiert.

Weiterführende Links

Das Thema im InfoBase-Forum.
© Bernd Mützel Aktualisiert 20.01.2018 Impressum Zum Seitenanfang